Review: Das Week Long Advanced Retreat in Cancun 2023
Ich nahm vor drei Wochen am Week Long Advanced Retreat in Cancun teil. Für mich war es immer spannend, Konzepte nicht nur theoretisch zu verstehen, sondern sie anzuwenden und zu erfahren, wie bzw. ob sie mein Leben tatsächlich verändern können.
Vorbereitung: Als Vorbereitung auf das Retreat war es wichtig, den Progressive Workshop zu absolvieren. Dieser Workshop wurde jedem Teilnehmer nach der Anmeldung online zur Verfügung gestellt. Er bestand aus 23 Videos, die teilweise auch bis zu 2 Stunden dauern. Es werden viele theoretische Grundlagen behandelt, aber auch Meditationen geübt. Ich empfehle jedem, der an einem Retreat teilnehmen möchte, ausreichend Zeit einzuplanen und mindestens 5 Wochen vor dem Retreat zu beginnen, die Meditationen regelmäßig anzuwenden. Eine gute Meditationspraxis vorab hilft definitiv dabei, das Beste aus dem Retreat herauszuholen.Dauer, Ort und Organisation: Das Retreat begann montags um 18 Uhr und endete sonntags um 15 Uhr. Die Locations sind normalerweise inspirierend und bieten eine ruhige und unterstützende Umgebung. Die Hotels in Cancun waren direkt am Strand gelegen und boten eine traumhafte Atmosphäre, insbesondere während der Walking Meditations. Die meiste Zeit verbrachten wir jedoch in einem großen Konferenzraum. Es ist wichtig zu wissen, dass bei einer so großen Teilnehmerzahl (bis zu 1.600 Personen) die Räume heruntergekühlt werden. Daher sollte man sich warm anziehen, auch wenn es draußen über 30 Grad hat 😉. Das Team vor Ort war großartig und ich fühlte mich durchgehend gut aufgehoben. Über Telegram wurden wir während der 7 Tage über alle organisatorischen Details bestens informiert.Theorie: Dr. Joe Dispenza begann das Retreat mit theoretischem Wissen und Hintergrundinformationen. Er erklärte die Grundlagen seiner Forschung, darunter die Neuroplastizität des Gehirns und die Macht des Bewusstseins. Besonders ausführlich behandelte er das Verständnis von Zeit und Raum aus der Sicht der Quantenphysik. Alle 2 bis 3 Minuten wurden wir aufgefordert, das Gehörte unseren Sitznachbarn zu erklären. Dispenza legt Wert auf die Integration des Gelernten. Im Laufe der 7 Tage erläuterte er auch gemeinsam mit einem Wissenschaftler ausführlich die Studien, die im Rahmen der Retreats und seiner Arbeit durchgeführt werden. Die beeindruckenden Ergebnisse stärkten mein Bewusstsein und den Glauben an das Mögliche.
Meditationen: Ein Hauptbestandteil des Retreats waren die Meditationen. Ziel war es, einen Zustand tiefer Entspannung zu erreichen, um das Bewusstsein zu erweitern und seine eigene Identität loszulassen. Laut Dispenza betreten wir als "Niemand" das "Quantum Field", in dem alle Möglichkeiten offen stehen. Das Ziel war es, alte unerwünschte Gewohnheiten, Überzeugungen und Emotionen zu transformieren, den Körper wieder in Einklang zu bringen und sich für neue Wege zu öffnen. Bereits am ersten Tag führten wir eine seiner wohl bekanntesten Atemtechniken und eine kurze Meditation durch. In den folgenden Tagen meditierten wir bis zu 6,5 Stunden am Tag, sei es im Sitzen, Liegen oder Gehen. Dafür sollte man vorbereitet sein, ansonsten kann es vorkommen, dass ihr einschlaft oder nach einigen Minuten Meditation schon den Fokus verliert. Hat man vorab keine Routine im Meditieren, kann das Retreat eine wirkliche Herausforderung werden. Die Tage von Dienstag bis Sonntag begannen jeweils um 6 Uhr morgens mit einer Meditation, und einmal sogar um 4 Uhr morgens – also nichts für Langschläfer 😉. Ab dem dritten Tag bemerkte ich eine deutliche Veränderung und konnte mich besser auf die Meditationen einlassen. Was einem auch bewusst sein sollte - viele der Teilnehmer machen ein Retreat zum wiederholten Mal, haben eventuell ein anderen Grad an Übung und erleben "Energie" anders als du selbst. Es kann in dem ein oder anderen Moment befremdlich wirken, wenn jemand gewisse Geräusche oder Bewegungen macht und natürlich können auch bewertende Gedanken aufkommen. Ich selbst fühlte mich etwas im Rückstand und hatte das Gefühl, nicht dasselbe "Level" erreicht zu haben. Mein bester Ratschlag ist daher: Geht wertfrei in das Retreat. Am vierten Tag praktizierten wir die erste "Walking Meditation" am Strand von Cancun bei Sonnenaufgang - ein unbeschreiblich schönes Erlebnis. Für mich waren diese Meditationen die schönsten, sehr tiefgründig und einzigartig. Besonders emotional bewegt haben mich jedoch die Coherence Healings. Etliche der Teilnehmer haben mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. In den Healing-Sitzungen wurde der Fokus der gesamten Gruppe auf die Heilung dieser Personen gerichtet.- Die 7 Tage waren für mich eine tolle Erfahrung. Ich gehe bewusster durchs Leben, habe viel Neues gelernt und großartige Menschen kennengelernt. Die Atmosphäre vor Ort war unglaublich beflügelnd. Gleichzeitig hat mir das Retreat gezeigt, dass es noch so viel mehr zu entdecken gibt. Die Woche war sehr intensiv, die Pausen reichten meist nur für das Essen aus. Das frühe Ausstehen und die Konzentration bzw. der Fokus bei den Meditationen
- verlangen einem einiges ab. Wer also einen entspannten Urlaub erwartet, wird enttäuscht sein. Dr. Dispenza ist bekannt für sein Engagement und seine Hingabe, und er erwartet dasselbe von denen, die sich für seine Arbeit interessieren. Ich empfehle jedem, sich gut vorzubereiten und bereits vorab eine solide Meditationspraxis zu etablieren.Für alle, die mit der Arbeit von Dr. Joe Dispenza noch nicht vertraut sind und jetzt Interesse daran gewonnen haben, empfehle ich als Einstieg folgende Bücher → Bestseller von Dr. Joe Dispenza
- XOXO 💕Dija
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